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Demokratietag der 10. Klassen

08.12.2017
"Verbrechen der Nationalsozialisten in Pirna"

Unter dieser Überschrift könnte man das Thema der Exkursion der 10. Klassen nach Pirna-Sonnenstein am 07.11.17 beschreiben. Um der Reichskristallnacht am 09.11.1938 und der Opfer des NS-Regimes zu gedenken, findet jedes Jahr am 07.11.17 der Demokratietag statt. Die 10. Klassen des Hülße-Gymnasiums Dresden fuhren am Demokratietag dieses Jahr nach Pirna-Sonnenstein. An der Heilanstalt Sonnenstein wurden unter Herrschaft der Natio-nalsozialisten Tausende" für behindert befundene Menschen" sterilisiert und getötet. Heutzutage befindet sich in Pirna-Sonnenstein die "AWO Pirnaer Werkstätten für behinderte Menschen"
Der Demokratietag startete für die 10b 07:20 Uhr an der Gleisschleife Prohlis und etwa 07:30 Uhr kam der Bus, der uns nach Pirna fuhr. Punkt 08:30 Uhr kamen wir an der Haltestelle Pirna-Sonnenstein an. Was folgte war ein kurzer Lauf durch eine kleine Parkanlage in Richtung des zentralen Gebäudes der Gedenkstätte Sonnenstein. Ab 09:00 Uhr wurde uns ein Vortrag über die Geschichte Pirna-Sonnensteins gehalten.
Pirna-Sonnenstein war - wie der Name "Heilanstalt" schon sagt - eine krankenhausähnliche Einrichtung. Sie wurde am 8. Juli 1811 unter dem Namen "Königlich Sächsische Heil- und Verpflegungsanstalt Sonnenstein" eröffnet. In Pirna-Sonnenstein wurden geistig- und körper-lich Kranke behandelt. Die Heilanstalt war zu der damaligen Zeit eine Art Leuchtturm, was die Behandlung psychisch kranker Menschen angeht. Ab den 1920er Jahren fasste in Deutschland rassenhygienisches Gedankengut immer weiter Fuß. Die Grundpfeiler später folgenden Gräueltaten wurden also damals schon gelegt. Als die Nationalsozialisten 1933 mit Hitler an die Macht kamen, kippte auch politisch die Stimmung endgültig gegen vermeintlich Minderwertige. Bereits am 14. Juli 1933 erließ die Reichsregierung das "Gesetz zu Verhütung erbkranken Nachwuchses", nach dem de facto jeder "Erbkranke" sterilisiert werden durfte. Schätzungsweise 400.000 Menschen wurde zwischen 1933 und 1945 meist gewaltsam, die Möglichkeit zur Reproduktion genommen. Im Oktober 1939 wurden Karl Brandt und Philip Bouhler von Adolf Hitler angewiesen, die Ermordung "unheilbar Kranker" zu organisieren. Brandt und Bouhler schufen daraufhin eine Organisation, die unter dem Namen "T4" in die Geschichte einging. 1940/41 wurden im Deutschen Reich durch die "T4"-Organisation sechs sogenannte "Euthanasie"-Anstalten geschaffen. Eine dieser Anstalten entstand auf dem Gelände der ehemaligen psychiatrischen Anstalt Pirna-Sonnenstein. In allen sechs Todes-Einrichtungen wurden Menschen systematisch vergast. In Pirna beläuft sich die Zahl der Ermordeten auf 13.720. Insgesamt fielen mehr als 70.000 Menschen der Mord-Organisation "T4" zum Opfer. Die systematischen Morde der "T4" wurden geschickt vor der Öffentlichkeit verborgen. So wurde den Angehörigen durch Briefe immer eine natürliche Todesursache versichert. Der katholische Bischof Clemens August Graf von Galen protestierte Ende 1941 öffentlich gegen die Aktion "T4". Daraufhin stellten die Nationalsozialisten die Aktion "T4" größtenteils ein, da weitere Proteste in der Bevölkerung befürchtet wurden.
Nach dem Vortrag besichtigten wir noch die Kellerräume, in denen die 13.720 Opfer Sonnensteins ihren Tod fanden. Es herrschte eine sehr bedrückende Atmosphäre unter uns Schülern. Von der damaligen Einrichtung ist nichts mehr vorhanden und auch die Grundrisse der Räume unterscheiden sich von den damaligen Grundrissen. Vielleicht oder gerade deswegen hatte man einen gewissen Abstand zwischen sich und den hier begangenen Grausamkeiten. Nichtdestotrotz gingen allen die Schicksale der Ermordeten sehr stark ans Herz. Nach den Kellern besichtigten wir noch den Hang, wo die Asche der Opfer einfach weggeworfen wurde. Danach folgte eine kurze Pause. Anschließend nutzen wir die Zeit bis 11:40 Uhr, um uns in Gruppen weiter in das Thema zu vertiefen und Details über die Morde am Sonnenstein herauszuarbeiten. Am Ende präsentierten wir unsere Ergebnisse der restlichen Klasse. Dann ging es auch schon wieder per Bus in Richtung Dresden.
 
02.07.2018

Einladung

Hallo, liebe Schüler der künftigen 11. Klasse,

nach den Sommerferien ist es soweit - ihr werdet in die Welt der Sekundarstufe II eintauchen und dort die beiden letzten Jahre eurer Schulzeit absolvieren.

Neben einigen Herausforderungen warten viele schöne Erlebnisse und die Begegnung mit neuen Mitschülern in den verschiedenen Kursen auf euch.
 
02.07.2018

GANZTAGSANGEBOTE 2018/19

im Schuljahr 2018/19
am Hülße-Gymnasium
Anhang
GTA Klassen 7 bis 12 (462.8 KB)
GTA Klassen 5 und 6 (479 KB)
 
20.06.2018

Immatrikulationsprogramm

Liebe zukünftige Elftklässler,

wir arbeiten jetzt seit mehreren Wochen an einem spannenden Projekt, nur für euch. Also macht euch auf etwas gefasst, es kommt etwas Großes auf euch zu! Hier ein paar kurze
Anhang
Immatrikulationsprogramm (351.1 KB)
 
15.06.2018

Sommerferienangebote

Liebe Hülßianer und liebe Eltern,

auch in den Ferien sind die Schulsozialarbeiter meist vor Ort und haben einige Ausflüge geplant. Wer also noch nicht so richtig weiß, was er an manchen Tagen machen soll, schaut einfach mal auf unsere Angebote. Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, worauf ihr Lust habt (z.B. Bogenschießen, Cheerleading, Geocashing, Foto-Rallye, Abenteuerspielplatz u.v.m.).
Die Angebote sind alle kostenlos!

Wer bei einer Aktion oder auch mehreren mitmachen möchte oder wer noch Fragen zu dem ein oder anderen Angebot hat, meldet sich bei uns im Raum K 22.2 oder auch im Schulclub K 46 oder schreibt an: anja.wockenfuss@awo-kiju.de oder martin.hanisch@awo-kiju.de. Hier bekommt ihr alle Informationen und die Anmeldeformulare (gibt's auch hier auf der Seite als Download), denn eine Teilnahme ist nur bei einer Anmeldung bis zum 27. 06. 18 möglich! Eure Schulsozialarbeiter
Anhang
Anmeldeformular (635.3 KB)
 
09.06.2018

Gelebte Geschichte am Gymnasium

"Lange bestehe der Friede zwischen Deutschland und Russland, der hart mit Blut erkämpft worden ist. Die junge Generation von heute hat die Aufgabe diesen zu schützen."

Diese Worte schlossen das Zeitzeugengespräch mit den Kindern von sowjetischen Zwangsarbeitern aus der Zeit des Dritten Reiches, dem wir am 07.05.2018 beiwohnen durften. Die acht Zeitzeugen waren extra aus Russland angereist, um uns ihre Geschichte und die Geschichte ihrer Eltern näherzubringen und eine Botschaft des Friedens zu vermitteln. Begleitet wurden sie von der Gesellschaft zur Hilfe für Kriegsveteranen in Russland, die gleichzeitig als Übersetzer agierten.

Nach und nach erzählten die anwesenden Zeitzeugen von ihren Erlebnissen, als sie nach Deutschland verschleppt wurden und als sie wieder in ihre eigentliche Heimat zurückkehrten. Eine der Zeitzeuginnen berichtete von ihrer Ankunft in Deutschland am Vortag, bei der sie am Flughafen gefragt wurde, ob sie denn bereits einmal in Deutschland gewesen sei. Daraufhin erwiderte sie nur: "Ja, schon so ziemlich überall. Nur zu einer anderen Zeit."
Anhang
Artikel_Zeitzeugengespräch (658.3 KB)
 
07.06.2018

Yerma - Eine Frau mit Kinderwunsch

Wir, die Schüler des Spanisch Grundkurs 11, besuchten am Samstag den 19.05.2018 das Staatsschauspiel in Dresden und schauten uns "Yerma" an, einen Teil der Trilogie des spanischen Dramatikers Federico Garcia Lorca.
Das Theaterstück spielt im Spanien der 1930er Jahre. Yerma ist eine Frau, welche bereits seit zwei Jahren mit ihrem Mann verheiratet ist, aber noch keine Kinder hat. In dieser Zeit war es üblich, dass die Frauen den Haushalt machten und Kinder großzogen um für das spätere Leben vorzusorgen. Da sie aber keine Kinder bekam, war sie das Gespött des ganzen Dorfes. Dies macht Yerma stark zu schaffen und sie versucht bei jeder Gelegenheit ihren Mann davon zu überzeugen Kinder zu bekommen, obwohl er keine möchte. Letztendlich gesteht Juan, Yermas Mann, dass er sie nur geheiratet hat, um seine körperliche Lust zu befriedigen und nicht um Kinder zu bekommen. Darauf hin gerät Yerma in Rage und erwürgt ihn.
Uns hat das Theaterstück sehr gefallen, da es eine moderne Version des Dramas war und die Handlung sehr gut und verständlich dargestellt wurde.

Sophie Valandt, Alexa Zeibig
 
07.06.2018

10 Jahre Sponsorenlauf - Laufen gegen AIDS

Du bist sportlich, engagiert und vollbringst gern gute Taten?

Dann mach mit bei unserem Sponsorenlauf und verhilf in Zusammenarbeit mit dem "Stern der Hoffnung" AIDS-erkrankten Kindern weltweit zu einem neuen Leben. Die Hilfsorganisation ermöglicht kranken oder verwaisten Kindern medizinische Versorgung, eine gute Bildung, ein sicheres Zuhause und ein eigenständiges Leben. Auch du kannst diese Aktion unterstützen, indem du mit jeder gelaufenen Runde Spenden sammelst, die direkt an den "Stern der Hoffnung" und somit an die Kinder übergehen.

Mitmachen ist ganz einfach: Trag Dich einfach in eine Sponsorenkarte ein, komm am 28. Juni zu unserem Sommerfest und mach die Laufbahn unsicher! Da die Kinder auf jede Hilfe angewiesen sind, lassen wir uns auch bei starker Hitze oder Regen nicht von unserem Ziel abbringen, sondern verlagern den Lauf in die Turnhalle. Also denk bitte an Deine Turnschuhe!

Das Organisationsteam des Sponsorenlaufes Religions-Klasse 9
 
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