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18.06.2018
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Vertretungsplan

 

 

 

 

Naturwiss. Profil

Im naturwissenschaftlichen Profilunterricht werden naturwissenschaftliche Sachverhalte und Phänomene mehrperspektivisch und ganzheitlich betrachtet. Die Schüler erwerben dabei anwendungsbereites Wissen zur Erschließung der Zusammenhänge in Natur und Technik. Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen werden vertieft und vernetzt.

Der Profilunterricht ist somit vor allem ein von Experimenten und Untersuchungen geprägter Unterricht, der die Lebenswirklichkeit der Schüler widerspiegelt und zu selbstständigem, entdeckendem und kooperativem Lernen motiviert.

Interessante Exkursionen, die Arbeit mit modernen Medien und die Realisierung von Unterrichtsprojekten sind Bestandteile des Profilunterrichts.

Im naturwissenschaftlichen Profilunterricht werden die Schüler von Lehrern der Fachbereiche Physik, Chemie, Biologie und Informatik angeleitet.

Folgende Lernbereiche werden den Schülern im Profilunterricht begegnen:

Klasse 8
   
  • Wasser – Quelle des Lebens
  • Die Erdatmosphäre
  • Raumfahrt für die Erde
Klasse 9/10
   
  •  Licht und Farben
  • Boden
  •  Astronomische Beobachtungen
  •  Kommunikation
  • Messen, Steuern, Regeln
  •  Bionik - Lernen von der Natur

 

zu den Inhalten der Lernbereiche

Raumfahrt (8)

Wir beschäftigen uns mit den Bedingungen im All bzw. im erdnahen Raum und erfahren, was sie für Mensch und Technik bedeuten. Wir wollen verstehen, wie und warum Raketen das Weltall erreichen können. Außerdem sammeln wir Informationen über den Nutzen der Raumfahrt und führen einen Höhenflugwettbewerb mit Wasserraketen durch.

 
Wasser (8)

Die Schüler lernen "Wasser als Quelle des Lebens " kennen.
Wasser ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere und ist Bestandteil aller Organismen.
Ausgehend vom Zusammenhang zwischen Struktur und Eigenschaften, erwerben die Schüler mittels experimenteller Methoden
Kenntnisse zur Bedeutung des Wassers als Lösungsmittel, als Transportmittel und als Trinkwasser. 
Schwerpunktmäßig werden Wasserversorgung und Wasseraufbereitung in Leipzig, Abwasserbehandlung im Wandel der Zeit und Wasser im Stoffkreislauf der Natur erörtert.

 
Erdatmosphäre (8)

Die Schüler verschaffen sich einen Überblick über die Schichten der Erdatmosphäre. Sie erweitern experimentell das Wissen über Eigenschaften der Luftbestandteile. Die Schüler erkennen, dass die Zusammensetzung und der Aufbau der Erdatmosphäre eine Voraussetzung für die Existenz der meisten Lebewesen ist und die Grundlage für das Fliegen darstellt. Die Schüler setzen sich mit Fragen der Luftreinhaltung im Zusammenhang mit Wetter und Klima auseinander.

 

 

Astronomische Beobachtungen (9)

Wir lernen, uns am Sternhimmel zu orientieren und beschäftigen uns dabei sehr genau mit dem Koordinatensystem des Himmels. Wir wollen die Bewegungen von Himmelskörpern richtig deuten und wenden das Erlernte an, um ein sehr altes Fundstück zu analysieren. Falls Mondphase und Wetter es zulassen, festigen wir unser Wissen bei einer gemeinsamen Abendbeobachtung. Darüber hinaus führt jeder eine individuelle Hausbeobachtung durch.

 
Licht und Farben (9)

Im Lernbereich Licht und Farben werden verschiedene naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden wie Mikroskopieren, Experimentieren und Sezieren u.a. bei folgenden Themen angewendet:

  • Lichtsinnesorgane von Mensch und Tier
  • Bedeutung der Farben für Tiere und Pflanzen
  • Extraktion von Farbstoffen und Farbstoffgemischen aus Pflanzen und ihre Trennung
  • Färbemethoden
  • Gewinnung und Herstellung von Pigmenten
 
Boden (9)

Der Boden, ein kompliziertes Stoffgemisch, bildet die Grundlage für das Leben der Pflanzen und damit auch für das Leben von Tieren und Menschen. Die Schüler lernen Bodenbildungsprozesse im Verlauf langer erdgeschichtlicher Zeiträume sowie die ständig ablaufenden Vorgänge der Humus-bildung und Mineralisierung in den oberen Bodenschichten kennen. Verwitterungsprozesse werden mit Experimenten nachgeprüft. Die Zusammenhänge zwischen Bodenart – Bodenklima, die Boden- eigenschaften als Umweltfaktoren der Pflanzen und die Beeinflussung der Bodenqualität durch Düngung werden untersucht.

 

Messen, Steuern, Regeln (10)

Wir untersuchen die Funktionsprinzipien verschiedener Sensoren und machen uns anhand von Beispielen mit Steuerungen und Regelungen in Biologie und Technik vertraut. In kleinen Gruppen bauen und programmieren wir einen LEGO-Roboter, der auf Sensordaten reagiert.

 

Bionik (10)

Die Natur erreicht ihre Ziele ökonomisch, mit einem Minimum an Energie und führt ihre Abfälle immer vollständig in den natürlichen Kreislauf zurück. Die Schüler lernen die Bionik als eine Wissenschaft kennen, bei der Vorgänge und Strukturen der Natur technische Lösungen beeinflussen.

 
Kommunikation (10)

... bei Mensch und Tier führt in die biologische Aspekte dieses Lernbereichs ein.

Es werden grundlegende Inhalte zum

  • Kommunikations- und Informationsbegriff
  • zur Kommunikation als Charakteristikum des Lebendigen und
  • zur zwischenmenschlichen Kommunikation vermittelt

 

In Gruppenarbeiten recherchieren die Schüler im Internet, anhand von Filmmaterial, DVDs und Literatur zu einigen relevanten biologischen Themen:

 

  • Chemische, akustische und optische Signale im Tierreich
  • Kommunikation bei Bienen
  • Besondere Sinnesleistungen bei Tieren
  • Lernformen – klassische Konditionierung
  • Nonverbale Kommunikation, Sprachentstehung, Gebärdensprache, Blindenschrift,
  • Interzelluläre Signalstoffe: Zellgeflüster – im Immunsystem,
  • Interzelluläre Signalstoffe: Zellgeflüster – Übertragung von Signalen im Nervensystem.

 

In einem Vortrag, ergänzt durch eine Power Point und ein Handout, stellen die Gruppen ihre Ergebnisse den Profilteilnehmern vor.

 

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