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18.06.2018
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Vertretungsplan

 

 

 

 

Skilager 2018

 

Montag, 15.01.

 

Am Montag früh trafen wir uns alle um 7:30 Uhr vor der Schule, denn pünktlich um 8:00 Uhr starteten wir nach Garmisch-Partenkirchen. Die Stimmung im Bus war super, alle waren gut gelaunt und freuten sich aufs Skifahren. Schon 14:30 Uhr erreichten wir die Jugendherberge. Etwas bange schauten wir uns um: alles grün! Die Sportlehrer schauten ständig auf ihre Handys, ob der Wetterbericht Schnee ansagen würde.

Nach einer kurzen Belehrung führen wir zum Skiverleih, dort erhielten wir unsere Ski, Helme und Schuhe. Zurück in der Jugendherberge nahmen wir unsere Zimmer in Beschlag, bezogen die Betten und gingen zum Abendessen. Es gab Pasta, das fanden wir alle ziemlich gut.

 

Dienstag, 16.01.

 

Am Dienstagmorgen wurden wir von unseren Lehrern um 7:00 Uhr geweckt, damit wir um 7:30 Uhr alle zum Frühstück kommen und uns ein Luchpaket packen konnten. Kurz vor neun sollten wir alle am Bus sein, damit es endlich losgehen konnte. Einige hatten am ersten Tag noch Schwierigkeiten, in die Schuhe zu kommen, sodass wir erst mit Verspätung loskamen. Wir Abfahrer fuhren an den Hausberg und wurden unseren Skilehrern zugeteilt. Jeder von uns bekam einen Skipass für die Lifte und Gondeln in unserem Skigebiet. Glücklicherweise lag genügend Schnee! Wir wollten gleich loslegen, doch zunächst mussten wir unsere Ski gleich wieder ausziehen, um eine Erwärmung zu machen. So ein Hampelmann in Skistiefeln ist ganz schön anstrengend! Das erste, was wir gefahren sind, war ein kleiner Hügel für Anfänger, erst dann durften wir den ganzen Vormittag lang eine blaue Piste fahren. Bei der ersten Talabfahrt passierte leider gleich einem von uns ein Unfall, und er musste vom Schneemobil abgeholt werden. Auch am Nachmittag gab es noch einen Sturz, so lernten schon am Dienstag zwei Schüler das Krankenhaus von Garmisch-Partenkirchen kennen.

Nach dem Abendessen ging es für die Klassen 7/2 und 7/4 zur Fackelwanderung durch den Wald neben der Jugendherberge. Da es in Strömen regnete, waren wir froh, als wir wieder zurück waren.

 

Mittwoch, 17.01.

 

Heute hatten zwei Schüler Geburtstag! Zum Frühstück gab es von der Jugendherberge einen Kuchen und von den Mitschülern ein Ständchen. Dann ging es wieder auf die Piste bzw. für die Langläufer in die Loipe. An diesem Tag sah es auf der Langlaufstrecke in Kaltenbrunn ganz anders aus, denn es hatte über Nacht geschneit. Heute klappte es schon besser, die Langlaufski anzuziehen und wir mussten uns auch nicht mehr so umständlich erwärmen. Die meisten von uns waren jetzt schon viel sicherer und wir übten neue Techniken. An einem kleinen Berg übten wir, mit der Treppe oder der Gräte nach oben zu kommen und mit dem Schneepflug wieder nach unten zu fahren. Das machte richtig Spaß und wir fielen auch nicht mehr so oft hin. Die Mittagspause verbrachten wir wieder im Bus und wir beobachteten, wie das Wetter immer schlechter wurde. Einige hatten keine Lust, wieder in den Schneesturm zurückzukehren, aber ein bisschen mussten wir noch durchhalten. Trotzdem machten wir an diesem Tag eher Schluss, weil man zum Teil gar nichts mehr sehen konnte. In der Jugendherberge merkten wir, dass auch die Abfahrer eher zurückkamen, denn durch den Sturm wurden alle Pisten gesperrt und die Lifte und Gondeln fuhren nicht mehr.

Abends waren die Klassen 7/1 und 7/3 mit der Fackelwanderung dran, die anderen ruhten sich aus oder machten Spiele.

 

Donnerstag, 18.01.

 

Heute mussten wir zeigen, was wir gelernt hatten. Die Langläufer mussten einen Zeittest machen, dabei startete immer nach 30 Sekunden ein Schüler und musste eine große Runde in der Loipe durchs Gelände fahren. Auch auf die Technik bekamen wir eine Note: Diagonalschritt, Doppelstockschub, Schneepflug – das waren für uns keine Fremdwörter mehr.

Auch auf dem Hausberg wurden von einigen Gruppen die Zeiten bei der Abfahrt genommen. Leider passierten auch an diesem Tag einige Unfälle, was manchmal etwas auf die Stimmung drückte. Und das, wo wir bei frischem Schnee und Sonnenschein endlich einmal perfektes Skifahrwetter hatten!

Nachdem wir unsere Ausrüstung wieder im Skiverleih abgegeben hatten, machten sich die meisten schon ans Packen. Aber der Tag war noch nicht vorbei: zum „bunten Abschlussabend“ trafen sich alle Klassen in einem großen Seminarraum. Die schnellsten Abfahrer und Langläufer wurden ausgezeichnet, die Sportlehrer sangen ein witziges Lied und Skigott Uller taufte einige Schüler, die besonders aufgefallen waren. Jede Klasse hatte auch ein kleines Spiel vorbereitet. Es war laut und teilweise chaotisch – aber es hat Spaß gemacht.

 

Freitag, 19.01.

 

Abreisetag. Eine halbe Stunde eher als sonst wurden wir schon geweckt, denn wir mussten ja unsere Zimmer räumen und ordentlich verlassen. Um neun Uhr starteten zwei der drei Reisebusse heimwärts, eine Gruppe musste noch einen Umweg über die Skiausleihe machen, weil ein paar Schüler ihre Ausrüstung nicht vollständig zurückgegeben hatten.

Auf der Autobahn standen wir schon bald im Stau und uns wurde langweilig. Den Lehrern wahrscheinlich auch, denn wir durften viele Filme gucken. Die Rückfahrt zog sich ewig hin. Nach fast elf (der dritte Bus sogar erst nach fast dreizehn!) Stunden erreichten wir wieder Leipzig. Eine spannende, lustige, für einige Schüler schmerzhafte, sportliche Woche war zu Ende. Jeder konnte herausfinden, ob Wintersport etwas für ihn ist oder nicht. Aber alle haben es wenigstens probiert und haben viel Neues gelernt.

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