Termine

 

20.10.2018
Termine

 

Vertretungsplan

 

 

 

 

Lesung Amanda Koch „Die Wächter von Avalon“ (aus der Trilogie)

 Lesung#


Zum „weltweiten Vorlesetag“ am 17.11.2017 begrüßten wir mit großer Freude Frau Amanda Koch in unserer Bibliothek. Eine ganz besondere Stille lag in der Luft, als Frau Koch aus ihrer aktuellen Trilogie „Die Wächter von Avalon“ las. Man spürte, dass sie mit Herzblut schreibt und das Gelesene in einer Art vorträgt, von der man sofort in seinen Bann gezogen wird. Die Schüler der Klasse 7.3 waren wie verzaubert, denn die sympathische Autorin machte unsere Bibliothek zu einem besonderen Ort der Phantasie und der Träume. Trotzdessen verlor sie nicht den Bezug zum Hier und Jetzt, denn die Protagonistin hat mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie unsere Jugendlichen in der ganz realen Welt.

Herzlichen Dank an Frau Koch und alles Gute!

 

Lesung Nellja Veremej „Berlin liegt im Osten“

Dieses Jahr haben wir uns sehr über den Besuch von Frau Nellja Veremej zum Literarischen Herbst am 27.10.2017 gefreut. Nicht nur, dass Frau Veremej mit ihrer positiven und freundlichen Art an sich Wirkung erzielt, sie liefert auch mit ihrem Buch „Berlin liegt im Osten“ eine ansprechende und zeitgemäße Lektüre. Das Interesse der Schüler, aus der Klasse 10.4, ließ die Lesung zu einem vollen Erfolg werden. Gesprächsthemen über das Schreiben und die Literatur trugen zum Wohlfühlfaktor bei, sodass es für beide Seiten eine rundum gelungene Zeit war.

Herzlichen Dank an Frau Veremej und alles Gute!

 

Lesung Christel Schimmele „Franzi und die Wahl-Oma“

Am 7. September 2017 konnten wir in unserer Bibliothek Frau Christel Schimmele mit ihrem Buch „Franzi und die Wahl-Oma“ begrüßen. Sie hat nicht nur unsere Klasse 6.4 in den Bann gezogen, sondern auch Gesprächsanstöße vermittelt. Denn „Franzi und die Wahl-Oma“ ist kein normales Buch, vielmehr noch eine Reise durch Leipzig. In kleinen Geschichten über „Franzi“ hat Frau Schimmele geschichtliche Eckpunkte und Sehenswürdigkeiten von Leipzig eingebunden und gleichzeitig eine Grundlage für unterrichtsgebundene Projekte geschaffen.

Herzlichen Dank an Frau Schimmele und alles Gute!

 

GESICHT ZEIGEN!

Am 09. Februar konnten wir endlich die Initiative „Störmelder-Gesicht zeigen!“ an unserer Schule begrüßen. 30 SchülerInnen hatten die Chance sich bei diesem Workshop mit zwei Mitgliedern des „Störmelder“-Teams und Sebastian Krumbiegel, dem Frontsänger der Prinzen, über den Umgang mit rechtsextremistischen Gedanken auseinandersetzen. Die Gesprächsrunde lud die Schüler ein über aktuelle Innen-und Außenpolitische Themen zu reden und bewiesen ein weiteres Mal mehr, das unsere Schule nicht umsonst die Plakette „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ trägt.

 

 

 

INTERVIEW MIT SEBASTIAN KRUMBIEGEL

Sebastian Krumbiegel ist nicht nur als Sänger der Prinzen und 

 Solokünstler bekannt, sondern auch für sein Engagement gegen 

 Rechtsextremismus und als Unterstützer vieler Stiftungen. 

 Besonders engagiert er sich für das Jugendmusikfestival "Leipzig. 

 Courage Zeigen - Junge Musiker gegen Gewalt und Rassismus". 

Wir haben ihn getroffen!

 

AUSVERKAUFT: Du, Sebastian, bist ja ein Ur-Leipziger und kennst die Stadt mit ihren Bewohnern. Mit deiner Band und privat engagierst du dich stark gegen Diskriminierung und Rassismus. Ich glaube jeder von uns kennt die Anti Rassismus Konzerte, die ihr jedes Jahr in der Leipziger Innenstadt organisiert. Wie bist du dazu gekommen?

Sebastian Krumbiegel: Am Ende denke ich vor allem dadurch wie mich meine Eltern erzogen haben und ich glaube auch durch die `89-Zeit; dass ich gemerkt habe oder viel mehr das wir damals schon gemerkt haben, dass man vieles machen kann. Nicht nur daneben stehen. Am Ende auch ein bisschen dadurch das mir meine Großmutter von ganz früher erzählt hat wie sie am Leipziger Zoo 1938 vorbeigefahren ist und gesehen hat wie da Juden in die Parthe getrieben worden sind. Heute erinnert  dort nur noch ein Gedenkstein an diesen Tag. Meine Oma erzählte, dass sie in der Straßenbahn saß und merkte wie sich alle Leute von dieser Szenerie abgewendeten und wie peinlich ihr das war das sie sich genauso umgedreht hat.

Es macht Spaß sich einzumischen. Es macht Spaß mit Leuten zu reden und deswegen mache ich COURAGE ZEIGEN und deswegen mache ich auch Diskussionsrunden in Schulen, weil ich selbst auch immer mehr dazu lerne. Ich freue mich auch wie ihr hier am Humboldt tickt und dass „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nicht nur aus Spaß da vorn am Eingang dran steht. 

AUSVERKAUFT: Was wünschst du dir für Leipzig noch in der Zukunft?

S.K.: Eigentlich bin ich mit Leipzig total zufrieden. Man kann natürlich immer über Sachen rummeckern, die nicht stimmen, aber wenn wir Leipzig als eine große Stadt in Sachsen sehen, können wir uns schon freuen, dass wir in Leipzig wohnen und nicht woanders. Ich vergleiche oft Leipzig mit Dresden und mag nicht Dresden immer so heruntermachen, aber die Dresdner Stadtpolitik und die Dresdner Stadtgesellschaft, das Dresdner Bürgertum gehen anders mit den Dingen um, als wir hier in Leipzig. Ich glaube, dass hat eine Menge mit Geschichte zu tun. Ich glaube, dass hat aber auch eine Menge damit zu tun, dass Leipzig seit hunderten Jahren eine Messestadt ist, das Leipzig sich wirklich diesen Welt-offen-Stempel nicht aus Spaß auf die Stirn schreibt. Dresden war immer eine Residenzstadt. Dresden ist sehr obrigkeitshörig. Wie da mit Nazi- und Pegida-Aufmärschen in den letzten 20 Jahren umgegangen wurde, war anders als in Leipzig. Deshalb bin ich sehr froh in Leipzig zu sein. Natürlich dürfen wir nicht aufhören, wach zu sein und müssen weiter machen. Außerdem müssen wir die Menschen in Dresden und anderen Städten unterstützen. Ich glaube die Landeshauptstadt kann ruhig öfters nach Leipzig schauen und sich vielleicht sogar eine Scheibe abschneiden.

 

Lesenacht!

Am 20. Januar 2017 um 18:00  trafen sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6.3  zur Lesenacht mit Schlafsack und Isomatte bewaffnet in der Bibliothek der Humboldt-Schule.

Dieses Jahr konnten sich die Gewinner des Lesewettbewerbes samt Klasse über die Teilnahme an der Lesenacht freuen.

Für einen interessanten und unvergesslichen Abend, sorgte der Überraschungsgast Henner Kotte. Der Autor, Regisseur und Moderator stellte einige seiner Bücher vor, darunter beispielsweise  „Leipzig: Die 99 besonderen Seiten der Stadt”. In diesem Buch werden 99 eher unbekannte Mythen und Fakten über unsere Stadt vorgestellt. Den sehr aufmerksamen Schülern las Henner Kotte seine prämierte Kurzgeschichte und mehrere Kapitel aus dem Buch „Die Zähne vom schwarzen Gruhl” vor. Die Stunden schwanden und selbst Herr Kotte vergaß die Zeit , durch das gebannte Zuhören der Schüler. Neben einer kleinen Autogramm- und Fragerunde, schenkte er einem Schüler das signierte vorgestellte Buch.

Nach einer kleine Stärkung mit Apfelstücken und Möhrensticks, wurde bis in die frühen Morgenstunden gelesen, gespielt und unterhalten.

Müde, aber zufrieden gab es ab 8.00 Uhr ein ein leckeres Frühstück und die Eltern konnten ihre Kinder wieder abholen.So ging zum zweiten Mal ein besonderes Event in unserer Bibliothek zu Ende...

Ein herzliches Dankeschön gilt den „Aufpassern“ der 12.Klasse sowie an Herrn Köthe, Frau Bernstein und Frau Stark, für die Organisation und Durchführung und natürlich an Herrn Henner Kotte.

 

 

 

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