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Georg Christoph Lichtenberg

Georg Christoph Lichtenberg wurde am 01.07.1742 in Ober-Ramstadt als Sohn des Generalsuperintendenten Johann Conrad Lichtenberg geboren. Infolge einer rachitischen Erkrankung, war er von Kindheit an bucklig.

Er studierte von 1763-1767 Mathematik, Astronomie und Naturgeschichte in Göttingen, wo er 1770 Professor für Mathematik wurde. Er betrieb intensive wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet der Astronomie und der experimentellen Physik.

In den ab 1764 geführten, erst posthum veröffentlichten Tagebüchern, "Sudelbücher' genannt, finden sich zahllose Notizen und literarisch bedeutende Aphorismen, die Lichtenbergs Nachruhm begründeten. Sie zeigten ihn als psychologisch - scharfsinnigen Betrachter und unabhängigen Vertreter der Aufklärung von universeller Bildung.

In seinen satirischen Aufsätzen, die meist in dem von ihm 1778-99 herausgegebenen "Göttinger Taschen Calender" sowie in dem 1780-85 gemeinsam mit J.G.Forster dedigierten "Göttingschen Magazinen der Wissenschaften und Literatur" erschienen, bekämpfte er vor allem den übertriebenen Geniekult des Sturm und Drang, die Physiognomie J.K. Lavaters und religiöse Intolleranz.

Über 800 Briefe Lichtenbergs sind überliefert, sie geben, zusammen mit seinen Notizen, ein autobiographisch aufschlußreiches Bild Lichtenbergs und sind zugleich Dokument kritischer Durchleuchtung seines Zeitalters. Gelegentlich selbst Skizzen und Karikaturen anfertigend, trat er auch als Kunstkritiker hervor.

Zu seinen bekanntesten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zählt man die Lichtenberg-Figuren. Das sind Staubfiguren auf einer Platte aus Isolierstoff, längs deren Oberfläche eine elektrische Gleitentladung stattgefunden hat.

Das Prinzip der Lichtenberg - Figuren ist das Urprinzip der heutigen xerographischen Kopierverfahren. Er arbeitete unter den zwei verschiedenen Pseudonymen: Emanuel Candidus und Conrad Photorin.

Am 24.02.1799 starb Georg Christoph Lichtenberg in Göttingen.