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07.12.16 20:57

MINT-Lehrerkongress

Digitalisierung schreitet unablässig voran


Auf dem heutigen MINT-Lehrerkongress in Berlin standen diesmal die Medienkompetenz der Lehrer sowie die Digitalisierung der Schulen auf der Tagesordnung. Dabei ging es auch um die Frage, inwieweit die Schüler auf die digitale Zukunft vorbereitet werden müssen.
An der Konferenz diskutierten Lehrer, vorwiegend von MINT-freundlichen Schulen, Entscheidungsträger aus dem Bildungsbereich, Wissenschaft und Ministerien vorwiegend über die digitale Bildung in den MINT-Fächern.
Für die Max-Klinger-Schule war Herr Rüdiger dabei, der viele neue Ideen für die MINT- und digitale Entwicklung unserer Schule sammeln konnte.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionsforen waren sich alle Teilnehmer einig, dass
- der Lehrermangel besonders in den Fächern Physik und Informatik immer dramatischer
   wird und somit mehr Lehrer benötigt werden,
- man sich nicht an der Bildung kaputt sparen darf,
- die Lehrerausbildung in den MINT-Fächern nicht das 5. Rad am Wagen der Universitäten bleiben darf und  
  deshalb verbessert werden muss,
- mehr digitale MINT-Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden müssen,
- mehr Geld für Lehrerfortbildungen zur Verfügung stehen müssen,
- Lehrer an verbindlichen Weiterbildungen, auch während der Unterrichtszeit, teilnehmen sollen,
- die Digitalisierung eine  fächerübergreifende und fächerverbindende Technologie für die Etablierung des  
  interdisziplinären MINT-Verständnisses ist,
- Digitalisierung eine Änderung der Lehr- und Lernprozesse bedeutet,
- den Lehrern auch mehr Zeit und Freiräume gelassen werden sollen.

Prof. Dr. Friedrich von der TU Dresden (Didaktik der Informatik) verglich die Digitalisierung an den Schulen mit der Einführung des Buchdruckes im 15. Jahrhundert. Des Weiteren forderte er die Trennung von privaten (WhatsApp, Facebook, Dropbox, ...) und schulischen Diensten.

Herr Dr. Sattelberger (Vorsitzender des Nationalen MINT Forums) stellt sich auch „Digitale Schulen“ vor, um dessen Titel sich die Schulen bald bewerben können.
Frau Dr. Bogedan, Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Schulsenatorin von Bremen, betonte in ihrer eindrucksvollen Rede, dass die Digitalen Medien den Unterricht gut ergänzen werden, jedoch nicht die Lehrer ersetzen können.
Nach ihren Aussagen sollen sich alle Bundesländer auf der morgigen Kultusministerkonferenz auf ein Kompetenzmodell (Strategiepapier) „Bildung in der digitalen Welt“ einigen. 

 Autor: R. Rüdiger






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