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01.02.15 13:15

Klinger zeigten erneut Courage

Fünf Finger - eine Hand


Am vergangenen Freitag unterstützten wieder viele Schüler, Ehemalige und Lehrer der Max-Klinger-Schule Leipzig die Demonstration „Leipzig zeigt Courage“ und Mahnwachen in der Innenstadt.

Der erste Stadtpräsident Leipzigs nach 1990, Friedrich Magirius, sagte in seiner Rede zum 75. Jahrestag der Max-Klinger-Schule in der Alten Börse am 4. Dezember 2004:
„Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, und ich habe es bei Begegnungen immer wieder gespürt, was für eine Atmosphäre in dieser Schule da ist. Ein von einem guten Geist geprägtes Miteinander, ein toleranter Umgang, ein aufeinander Zugehen. Das was man sich von einer lebendigen Schule, auch von Schülern zu Lehrern, von Lehrern zu Schülern nur wünschen kann."

Herr Magirius erinnerte am Freitag sowohl an die historischen Ereignisse in der Zeit des Nationalsozialismus als auch an die Tage der friedlichen Revolution, als Leipziger Bürger für Grundrechte auf die Straße gingen. Das Grundrecht auf Asyl gehört dazu. Leipzig ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Die Max-Klinger-Schule steht seit eh und je für diese Toleranz.

Auf der Demonstration sprach eine Muslimin der Taqwa-Gemeinde. Diese Gemeinde lehnt jegliche Art der Übertreibung in der Religion und alle terroristischen Akte ab, weil die Sicherheit der Menschen gefährdet wird, und dabei nur Unschuldige sterben. Sie hat das Ziel, die menschliche Brüderlichkeit zu vertiefen und die Würde und die Rechte des Menschen zu schützen.
Die oben genannte Muslimin bedankte sich für die Aufnahme in der Bundesrepublik Deutschland und erzählte den tausenden Zuhörern das Gleichnis von der Hand:
„Unsere Hand hat fünf Finger. Jeder dieser Finger ist unterschiedlich, größer, kleiner, dicker, dünner. Wenn uns ein Finger nicht gefällt, werden wir ihn trotzdem nicht amputieren lassen, denn er gehört zu unser Hand. Und die Hand als Ganzes hat ihre Funktion und wir möchten keinen unser Finger missen."
In der Gesellschaft ist es ebenso. Jeder leistet mit seinen Stärken seinen Beitrag für die Gesellschaft, für das Ganze. Unsere Schule ist nur ein Beispiel dafür, das es funktionieren kann.

Autor: R. Noack






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