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Lösungen zur Abiturprüfung 2002Physik - LeistungskursTeil BAufgabe B: Quantenoptik / Thermodymanik
1. In einer Vakuumfotozelle werden aus der Cäsiumschicht der Kathode durch Bestrahlung mit Licht Elektronen
herausgelöst. Licht besteht nach EINSTEIN aus ?Energieportionen?, den Lichtquanten der Größe h.f. Jedes Photon
tritt beim äußeren lichtelektrischen Effekt mit genau einem Elektron in Wechselwirkung. Die Energie des Photons
wird dazu genutzt, die nötige Ablösearbeit zu verrichten und damit ein Fotoelektron aus der
Kathodenoberfläche zu lösen. Ist die Frequenz des Photons größer als die Grenzfrequenz (und das wird
in der Aufgabe angenommen), wird der verbleibende Restbetrag der Photonenenergie genutzt, um dem herausgelösten
Elektron Bewegungsenergie zu verleihen. Das Photon hat damit seine gesamte Engerie verloren - es existiert nicht mehr.
Erreichbare BE-Anzahl: 3 1.2. Mit Licht einer Wasserstoffspektrallampe wurde die Abhängigkeit der maximalen kinetischen Energie der Elektronen von der Wellenlänge bestimmt.
1.2.1. Ermitteln Sie unter Verwendung aller Messwerte das Planck'sche Wirkungsquantum und geben Sie die Ablösearbeit an.
1.2.2. Erläutern Sie eine experimentelle Möglichkeit, die maximale kinetische Energie der Fotoelektronen zu bestimmen. Um die maximale kin. Energie bestimmen zu können, muss in einem Gegenfeld auch das schnellste Elektron von der
Anode ferngehalten werden. Man legt eine veränderliche Gleichspannung so an die Fotozelle an, dass der Minuspol
an der Anode liegt. Bei Verbinden von Anode und Kathode durch ein Amperemeter zeigt dieses einen Photostrom an. Jetzt wird
die Gegenspannung so weit erhöht, dass der Photostrom gerade Null wird. Die eingestellte Spannung ist jetzt ein
Maß für die kin. Energie, die das schnellste Fotoelektron hatte. Es gilt in diesem Zustand
1.2.3 Untersuchen Sie, ob das Licht der in der Tabelle gegebenen Wellenlängen aus einer Platinkathode Fotoelektronen
herauslösen kann. Das energiereichste Photon ist das mit der geringsten Wellenlänge. Berechnen der Energie des größten
Photons: Für 1.2. erreichbare BE-Anzahl: 7 1.3. Eine Messung erfordert mindestens die Lichtleistung 5,0.10-18W. Berechnen Sie die dazu notwendige Anzahl Photonen des Lichtes der Wellenlänge 486 nm, die in einer Sekunde auf die Kathode auftreffen müssen.
Erreichbare BE-Anzahl: 2
2. In einem Zylinder mit der Querschnittfläche 30,0 cm2 befindet sich ein Kolben am Ort x1 = 6,7 cm. (spezifische Gaskonstante für Helium: 2077 J kg-1 K -1.)
Erreichbare BE-Anzahl: 2
2.2. Bei arretiertem Kolben wird die Temperatur durch eine Heizwendel auf 773 0C erhöht. Durch das Arretieren des Kolbens bleibt das Volumen konstant. Nach der allgemeinen Gasgleichung gilt: Erreichbare BE-Anzahl: 1
2.3. Der Kolben wird nun freigegeben. Durch die Heizwendel wird keine Wärme mehr zugeführt. Während der
Expansion wurden folgende Messwerte aufgenommen:
Für den Betrag der verrichten Volumenarbeit ergibt sich 42 J.
Erreichbare BE-Anzahl: 3
3. Die Abbildung zeigt das Funktionsprinzip eines Überdruckventils. Bei einem bestimmten Gasdruck stellt sich ein Kräftegleichgewicht ein, so dass die Kraft, mit dem das Gas auf den
Kolben drückt, gleich der Gegenkraft von der gespannten Feder ist. Da im Ausgangszustand auf beiden Seiten des Kolbens
der gegebene Druck von 1,0 .105 Pa besteht, ist zu berücksichtigen, dass der Druck auf der linken
Kolbenseite nur noch um 4,0 .105 Pa zunehmen darf ! Erreichbare BE-Anzahl: 2 |